Wir danken Julia Reichel, die sich als Erste dieses armen Hundes angenommen hat.
Oslo hat neue Freunde gefunden: Wir danken herzlichst Renee Schommer und Petra Suchomel für die Spenden für Oslo. Er hat inzwischen viel Zeit bei Nathalie,
der Vorsitzenden des RSP verbracht, um sich zu erholen und wir hoffen, bald von seinen Fortschritten berichten zu können.
Ibo
Dank der Spenden von Gabriele Wildfeuer und Eva Jekelfalussy ist es dem RSP erstmals seit dem 1 Monat anhaltenden Generalstreik auf Martinique wieder
möglich geworden, einen armen Hund aufzunehmen: Ibo
Ibo streunte herrenlos, abgemagert und mit Hautproblemen in Robert herum, einem Ort, in den sich selten ein Tourist verirrt, weil die Brandung des Atlantk hereindonnert,
der Strand meist mit Algen bedeckt ist und nicht zu Badefreuden einlädt. Die Pflege, die ihm der RSP nun angedeihen lassen kann, wird aus dem jungen Rüden sicher
bald einen sehr schönen Hund machen.
Das ist Ibo heute. Nach Monaten der Pflege beim RSP sind seine Hautprobleme behoben und auch sonst hat er sich
prächtig entwickelt. Aber er braucht dringend 20 Euro im Monat, um seine Futterschüssel zu füllen.
Für den Monat Juli hat Bruno Pauliks seinen Napf gefüllt. Für den Monat August hat sich Gabriele Wildfeuer seiner angenommen.
Herzlichen Dank! Wer helfen möchte, Ibo zu füttern, sende seine Spende bitte an unser Spendenkonto unter dem Stichwort Ibo.
Die Hoffnungen auf eine baldige Adopion für Ibo haben sich unglücklicherweise zerschlagen. Seine Pflegefamilie hat den bildhübschen jungen Rüden unbegreiflicherweise
am 27. Oktober zurückgebracht. Jetzt ist der Ärmste also wieder im Tierheim des RSP und braucht jemand, der seinen Napf füllt. Und er braucht endlich ein Zuhause!

Ibo ist seit dem 30. 01. in Bayern. Er ist der Erste einer Reihe von Rüden, bei deren Vermittlung wir dem RSP unsere Hilfe angeboten haben und die nacheinander nach Deutschland kommen werden.
Wir werden sie hier alle vorstellen.
Mamita
Mamita kann nicht bei ihrer Schweizer Familie bleiben! Nach einigen vorangegangenen Auseinandersetzungen mit ihren vierbeinigen Mitbewohnern kam es zum befürchteten Eklat: Mamita legte sich mit allen 3 Rüden gleichzeitig an und fand sich in der Tierklinik wieder. Derzeit wird sie von einer Mitarbeiterin des Tierheims Thonon gepflegt. Wir suchen DRINGENDST ! einen Platz ohne Hunde und Katzen für sie!
Mamita ist eine große Ausnahme unter den Straßenhunden, denn laut Tierarzt ist sie schätzungsweise bereits 9 Jahre alt, selten überlebt ein Hund auf der Straße solange. Möglicherweise hing sie früher an der Kette. Sie wurde wochenlang streunend an einer Straße beobachtet und dann dem RSP übergeben.
Mamita hat zahlreiche Frakturen, unter anderem dreifache Brüche von Hüfte und Oberschenkel. Entweder hat jemand erfolglos versucht, sie zu erschlagen oder sie ist mehrfach überfahren worden. Zum Teil sind die Brüche schon älteren Datums. Der Tierarzt kann sich kaum erklären, wie sie sich auf den Beinen hält. Seiner Meinung nach muß sie furchtbare Schmerzen gelitten haben, denn, wie jede Straßenhündin, hat auch sie zweimal im Jahr geboren…
Sie erhält jetzt eine Schmerztherapie und wird, wenn die Brüche ausgeheilt sind, wahrscheinlich keine Behinderung zurückbehalten.
Diese tapfere kleine Hündin mit dem großen Herzen erholt sich überaschend schnell und zeigt schon wieder Lebensfreude, wie man auf den Bildern sieht. Also suchen wir für sie auch ein Zuhause. Sie ist trotz allem, was sie erlitten hat, ein selbstbewußter Hund und sehr eigenwillig im Umgang mit anderen Hunden. Manche mag sie, andere wiederum überhaupt nicht. Also suchen wir einen Einzelplatz für Mamita. Drei Interessenten gab es schon in Frankreich, doch nicht die richtigen; zwei wohnten im dritten bzw. fünften Stockwerk ohne Aufzug, Treppensteigen wird Mamita mit ihren Brüchen nicht mehr können, der dritte hatte eine Katze. Katzen findet Mamita unerträglich.Mamita wäre der ideale Hund für jemanden, der einen Gefährten sucht, der ihm viel Freude bereitet, aber keine täglichen Gewaltmärsche mehr braucht. Sie könnte ebenso gut nach Deutschland reisen wie nach Frankreich.
Auch für Mamita gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer bei einer wunderbaren Familie in Frankreich, allerdings muß noch getestet werden, ob sie Katzen wenigstens auf einem großen Areal tolerieren kann. Und ein neuer Schatten ist aufgetaucht an Mamita's Horizont: Es hat sich ein Knoten in ihrem Gesäuge entwickelt, vo dem man noch nicht weiß, ob er bösartig ist. Wir hoffen für diese leidgeprüfte kleine Hündin, die so sehr noch ein paar schöne Jahre verdient hat...
Auch für Mamita scheint ein Wunder wahr zu werden: Eine Schweizer Familie möchte sie adoptieren. Sie haben ein
großes Haus mit Garten und 3 große Rüden. Große Rüden sind die einzigen Hunde, die die eigenwilligw Mamita mag.
Einer von ihnen ist alt und behindert, für ihn hat man an den Eingangsstufen eine Rampe angebracht, perfekt auch
für Mamita. Die Familie hat ein Moped mit Seitenwagen, in dem der behinderte Hund mitfährt, hoffentlich bald
zusammen mit Mamita.
Die Familie hat auch Katzen, was zuerst Besorgnis beim RSP hervorrief, doch mittlerweile ist Mamita an der
Leine bei den Katzen der Vorsitzenden gewesen und hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wir können hoffen,
daß sie lernt, die Katzen iher Schweizer Familie zu tolerieren. Außerdem hat der Tierarzt festgestellt, daß ihr
die Zähne sowieso bald ausfallen...
Er hat auch das Knötchen am Gesäuge untersucht und sieht keine Notwendigkeit für eine OP, es kann vom vielen
Säugen stammen. Sollte es wachsen, könnte es ein Tumor sein, aber selbst dann kann Mamita noch jahrelang
problemlos damit leben. Um den 10 August herum soll Mamita in die Schweiz, in ihr neues Leben, fliegen. Wir
drücken ihr alle Daumen, daß es klappt!
Neues von Mamita
Unser Sorgenkind Mamita verbringt ihren ersten Winter in Frankreich.
Sie lebt immer noch bei der Leiterin des Tierheims Thonon und hat mittlerweile eine ansehnliche Garderobe, die sie vor der Kälte schützt.
Ihre Betreuerin wußte zunächst nicht, was sie mit Mamita machen sollte, schließlich hat sie noch andere Hunde und Katzen.
Schließlich hat sie einen Teil des Wohnzimmers mit einem Gitter abgetrennt. Dort residiert Mamita nun, kann alles sehen und hören,
aber keins der anderen Tiere attackieren.
Inzwischen ist es gelungen, ihre Vorgeschichte in Erfahrung zu bringen: Wie vermutet, wurde sie zur Zucht mißbraucht.
Als sie ihrem Besitzer dazu nicht mehr tauglich erschien, hat er sie, um sie loszuwerden, mehrfach mit dem Motorroller überfahren,
daher die vielen Brüche, die teils bereits schlecht verheilt waren, als ein Tourist auf sie aufmerksam wurde und den RSP
benachrichtigte. Mittlerweile nimmt sich auch Trente Million d'Amis in Frankreich ihrer Geschichte an, und wir hoffen sehr,
daß sich doch noch ein Einzelplatz für Mamita findet.
Wir danken allen von ganzem Herzen, die uns die Treue halten und uns helfen, unseren Tieren zu helfen.