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Tierschutz mit der karibischen Bevölkerung

Unser Projekt „Tierschutz mit der karibischen Bevölkerung“ beginnt mit Schulprogrammen in englischer und spanischer Sprache, das Kindern Tierliebe, die richtige Behandlung von Tieren und Respekt und Verantwortung gegenüber anderen Lebewesen lehrt.

Wir danken:


der Humane Society of Dominica für die Erlaubnis, ihr Programm für das  Schulprojekt Barbados zu nutzen. Mehr Infos finden Sie Hier!

der Asociación Nacional Protectora de Animales Costa Rica / ANPA für die Erlaubnis, ihr Programm zu nutzen und es anderen zugänglich zu machen. Hier ist der Download!

Die Schulprogramme sollen uns nicht nur ermöglichen, Kinder zu tierlieben Menschen zu erziehen, sondern auch zukünftige Tierschutzmitarbeiter heranzubilden, die in ihren Kommunen wichtige Aufgaben übernehmen können.

Seit März 2018 wird das Schulprogramm der Humane Society of Dominica auf Barbados eingesetzt.

08.09.2019

Im September beginnt wie vielerorts auch auf Barbados das neue Schuljahr. Wie schon 2018 gab es auch dieses Jahr wieder ein Sommercamp in den großen Ferien, doch diesmal wurde es nicht von der Polizei für auffällig gewordene Kinder und Jugendliche organisiert, sondern von Petra Bellamy selbst in der Gemeinde Bakers Woodss und aus einem ganz speziellen Anlass:

Petra Bellamy hatte erfahren, dass es in Bakers Woodss Probleme mit wilden Affen gab und die Gemeinde jemand angeheuert hatte, um die Affen zu erschießen.

Leider sind die Schützen oft nicht gut und verletzte angeschossene Tiere leiden oft lange und sterben grauenvoll.

Daher hat sich Petra kurzentschlossen angeboten ein Aufklärungsseminar für die Kinder von Bakers Woodss zum Thema Tierschutz zu halten.

Sie hat die Zustimmung der Eltern bekommen und los ging's! Über 20 Kinder aus allen Schichten der Bevölkerung haben an dem Unterricht teilgenommen. Geplant war eine Stunde, doch die Kinder waren so begeistert, dass dann 2 Stunden daraus wurden.

Aufgelockert wurde der Unterricht durch Spiele:

20 Plastiktiere wurden in einen Beutel gesteckt und die Kinder mussten mit verbundenen Augen…

…eines herausfischen…

…und raten, was für ein Tier das war.

Dann wurden Tiernamen auf Zettel geschrieben und in den Beutel gesteckt. Die Kinder mussten die Bewegungen des Tieres nachahmen, das auf dem Zettel stand den sie gezogen hatten, die anderen Kinder mussten raten, um welches Tier es sich handelte. Das hat allen viel Spaß gemacht. Einige Eltern waren auch dabei. Am Ende des Workshops hatten die Kinder verstanden, dass ein wilder Affe, ein Hund oder eine Katze genau solche Gefühle hat wie wir Menschen und sie haben die Erwachsenen angefleht, die Affen nicht zu töten. Das Resultat ist, dass die Tötungsaktion abgebrochen wurde und nun humane Lösungen gesucht werden, um das Affenproblem zu lösen. Einen schöneren und überzeugenderen Erfolg kann es für Petra Bellamys Arbeit und das Schulprogramm gar nicht geben!


09.06.2019

Seit Mai unterrichtet Petra Bellamy in 6 Klassen einer weiteren öffentlichen Schule…


… der Hillary Turner Hall Primary School. Die Kinder lieben sie…


… und das zeigt sich im Unterricht. Alle machen fleißig mit.


Stolz präsentieren sie ihr Lernmaterial.

Insgesamt unterrichtet Petra Bellamy jetzt bereits an 9 Schulen.

4 staatlichen Schulen:

  • St. Judes
  • All Saints
  • Hillary Turner Hall
  • und

  • St. Silas

4 privaten Schulen:

  • Codrington
  • Providence
  • Winifred
  • Montessori
  • und im Learning Center, einer Schule für behinderte Kinder.
  • Ein stolzes Ergebnis für ein Projekt, das erst 14 Monate läuft!

    24.02.2019

    Die Schüler der Codrington School waren die ersten, die im Juni 2018 einen Ausflug zum Hope Sanctuary machten. Damals beschlossen sie, eine Futterspendenaktion für The Hope zu starten.


    Und sie haben Wort gehalten!

    Die Schule musste einen Kleinlaster und ein Großraumtaxi mieten, um die gesammelten Futterspenden zum Hope Sanctuary zu befördern.


    Die Kinder ließen es sich nicht nehmen, die Fahrzeuge selbst zu beladen.


    Sie bildeten eine Kette…


    …und schleppten unermüdlich.

    Und dann besuchten sie natürlich ihre Lieblinge. Diese Eindrücke werden sie ein ganzes Leben lang begleiten und sie werden diese Erfahrungen einmal an die eigenen Kinder weitergeben.

    Ein großes dankeschön an Schule, Lehrer und Eltern, die die Kinder bei der Aktion so tatkräftig unterstützt haben!

    Auch sonst hat das neue Jahr gut begonnen.

    Eine Montessori Schule ist hinzugekommen und petra Bellamy steht in Verhandlungen mit einer weiteren öffentlichen Schule.

    Überblick über das zweite Halbjahr 27.01.2019

    Im 2. Halbjahr wurde bereits an 2 öffentlichen, 3 privaten…


    …und einer Behindertenschule unterrichtet.


    Seit November 2018 verwendet Petra Bellamy auch Filmmaterial der Tierschutzorganisation PETA im Unterricht.

    Die Lehrer und das IT Personal sind sehr hilfreich und scheuten keine Mühen bei dem technischen Aufwand, um diesen Unterricht so interessant wie möglich zu gestalten. Und mögen die Stühle auch oft nicht reichen, die Kinder sind mit Begeisterung bei der Sache. Anschließend wird über das diskutiert, was sie im Film gelernt haben und was man besser machen kann, damit Tiere nicht leiden.

    Aber auch das Arbeitsmaterial der Humane Society of Dominica wird von den Kindern mit großem Interesse aufgenommen, hier von Schülern der privaten Providence School.


    Die Kinder lernen nicht nur etwas über domestizierte Tiere, sondern auch über wild lebende Arten, von denen sie bereits im Biologieunterricht gehört haben.


    Stolz präsentiert dieses kleine Mädchen eine „Biene Maja“.


    Petra Bellamy ist beliebt bei ihren Schülern und wird oft mit einer Umarmung begrüßt.


    Die St. Judes Primary School ist eine der beiden öffentlichen Schulen, die bereits an dem Programm teilnehmen.


    Hier unterrichtet Petra Bellamy Klassen des zweiten, dritten und vierten Schuljahrs.


    Wie es in einer öffentlichen karibischen Schule üblich ist, tragen die Kinder Schuluniform, die Mädchen blau, die Jungen Kaki.


    Und wie überall, wo Petra Bellamy unterrichtet, sind die Kinder sehr aufmerksam und mit großem Ernst bei der Sache


    Computer gehören auch in den staatlichen Schulen auf Barbados ab der vierten Klasse zum Unterrichtszubehör.


    Wenn es gelingt, disen jungen Menschen, Empathie, Respekt und Liebe für ihre Mitgeschöpfe zu vermitteln, werden die Tiere von Barbados eine bessere Zukunft haben.

    Überblick über das erste Halbjahr unseres Schulprojekts auf Barbados (26.09.2018)

    Als erstes waren private Schulen bereit, mit Petra Bellamy, Educational Officer des Hope Sanctuary zu kooperieren.

    Vom 2.März bis zum 29.Juli wurde in 3 privaten und einer öffentlichen Schule insgesamt 16 mal zwischen 2 – 3 Stunden unterrichtet, meist jeweils 2 Klassen und zwischen 35 – 47 Schüler. Zusätzlich wurden Ausflüge mit den Kindern zum Hope Sanctuary unternommen.

    Im August unterrichtete Petra Bellamy im Sommercamp der Polizei, einem Jugendprogramm, wo ihr Mann Lektionen abhält für Kinder, die wegen Drogen- und Alkoholmissbrauchs auf die schiefe Bahn geraten.


    Im Sommercamp geht es vielleicht etwas lustiger und entspannter zu als im Klassenzimmer,…

    …doch es wird auch hier ernsthaft gearbeitet. Es wird nicht nur Wissen über Heimtiere, sondern auch über die heimische Fauna zu Wasser und zu Land vermittelt. Das Arbeitsmaterial mit Übungen für Gruppen oder einzelne Kinder kommt sehr gut an und die Kinder machen begeistert mit.


    Petra Bellamy war natürlich auch bei der Abschlussfeier des Sommercamps dabei.

    Chief Police Officer Superintendent Margaret Steven erwähnte in ihrer Ansprache, dass sie sehr froh darüber sei, dass das Polizei Sommer-Jugendprogram das Thema "Tierschutz" in diesem Jahr in ihr Sommercamp aufgenommen hat. Sie sagte, dass sie selber ein Tierliebhaber ist und dass Tiere nicht nur eine therapeutische Wichtigkeit im Leben von Kindern haben, sondern dass es auch wichtig sei, etwas über richtige Tierhaltung zu lernen.

    Die Kinder, die das Sommercamp besucht haben, nehmen etwas mit fürs Leben; Wissen um die Gefahren von Alkohol und Drogen und Respekt und Kenntnisse im liebevollen Umgang mit anderen Lebewesen.

    Für das kommende Schuljahr hat Petra Bellamy Präsentationen in 2 weiteren privaten und 3 öffentlichen Schulen abgehalten. Die privaten und eine der öffentlichen Schulen haben bereits zugesagt, so dass im neuen Schuljahr in 5 privaten und 2 öffentlichen Schulen Tierschutzunterricht erteilte werden wird!

    Erste Schulausflüge zu The Hope Sanctuary (26.06.2018)

    Infos von Petra Bellamy:

    Zwei Schulklassen, von der Codrington School und der Providence School, haben The Hope Sanctuary bereits besucht.


    Petra Bellamy schreibt dazu: „Komme gerade zuruck vom ersten Hope Besuch der Codrington Schule.

    Die Kinder wollten alle Hunde adoptieren und ein Kind wollte Hope kaufen.

    Sie werden eine Spendenaktion für Futter organisieren und was noch wichtiger ist, sie haben gute Ideen wie man Tierquälerei verhindern kann (Aufklärung in der Bevölkerung) und dass man durch Kastrieren Übervölkerung von unerwünschten Tieren verhindert.

    Obwohl manche dieser Kinder nicht ihr Leben in Barbados verbringen werden, werden sie sicherlich auf anderen Inseln leben und ihre Botschaft somit vermitteln können. Andere Kinder, die von bessergestellten Familien hier in Barbados stammen, sind unsere Zukunft und können zu Tieradvokaten werden.“

    Natürlich war Vorsicht angebracht und man konnte nicht eine ganze Schulklasse glücklicher, aufgeregter Kinder hinein zu ehemals schwer misshandelten und teils traumatisierten Hunden lassen.


    Beim zweiten Besuch wurde schon mehr gewagt.

    „Wir haben uns mal ein bischen mehr getraut und haben jeweils 2/3 Kinder zu den Tieren gelassen. Da wir sie fuer den ganzen "Schultag" bei der Hope hatten konnten wir das machen. Wir hatten ja genug Zeit. Die Kinder haben Schlange gestanden um dranzukommen.“


    Und natürlich ging es in die Katzengehege…


    Den Katzen gefällt der Besuch und die Aufmerksamkeit


    Sie sind entspannt, aufmerksam und zutraulich.

    Und man merkt genau: Die Kinder haben im Unterricht gut aufgepasst und schon viel über den richtigen Umgang mit Tieren gelernt.

    Die Kinder der Codrington School haben Wort gehalten und eine Spendenaktion für Futter für die Tiere von The Hope gestartet. Stolz tragen die Jüngsten die Spenden zu Petras Auto.

    03.03.2018


    Erster Unterricht in der Codrington School in St. John, nicht weit vom Hope Sanctuary.

    Dies ist eine Gesamtschule, Grund- und Hauptschule.  Die älteren Schüler haben ein Schulkomitee und sie haben vorgeschlagen, in ihrer nächsten Sitzung eine Spendenaktion für Tierfutter für das Hope Sanctuary zu organisieren.

    28.03.2018

    Der Unterricht in zwei weiteren Schulen hat begonnen: St. Winifred und Providence School

    Die privaten Schulen werden vorwiegend von Kindern besucht, die nicht aus armen Verhältnissen kommen, doch die Mehrheit von ihnen wird die Zukunft in Barbados mitbestimmen. Obwohl diese Kinder nicht in Armut groß werden, haben manche immer noch die alten Werte in Bezug auf Tierhaltung. Also auch in den privaten Schulen kann die Einstellung zum Tier verbessert werden.

    Und obwohl diese Kinder in einem anderen Umfeld groß werden als die Kinder aus den Armenvierteln, sehen sie doch sehr viele Fälle von Tierquälerei. Diesen Kindern versucht Petra Bellamy beizubringen, dass die Dinge geändert werden müssen und dass man nicht wegschauen darf, wenn man etwas sieht, dass nicht richtig erscheint.

    20.04.2018

    Die erste staatliche Schule, St. Judes Public School, hat Petra Bellamy die Genehmigung erteilt, zu unterrichten!

    09.05.2018

    Ein Dankesschreiben der Providence School:

    „Danke für Ihren heutigen Unterricht! Die Kinder und die Lehrer waren begeistert. Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch!“

    16.05.2018

    Die Codrington School und die Providence School sind an einem Besuch des Hope Sanctuarys interessiert. Voraussichtlich wird das im Juni stattfinden.

    24.05.2018

    Erster Unterricht in der staatlichen Schule St. Judes

    Hier gehen alle Kinder hin, auch die aus ärmsten Verhältnissen. Und wie auf allen ehemals britischen Inseln tragen die Schüler von St. Judes eine Schuluniform.

    Die Kinder sind mit Feuereifer bei der Sache! Sie haben gleich gefragt, wann Petra wiederkommt und ein Kind meinte: „Du kannst jeden Tag kommen!“

    Diese Kinder stammen aus Verhältnissen, wo solche Bilder zu ihrem Alltag gehören:


    Hunde, die ihr Leben an schweren, kurzen Ketten verbringen, die in ihre Hälse einwachsen.


    Hunde, die ihr Leben in winzig kleinen Käfigen verbringen.

    Möge Petras Unterricht bewirken, dass diese Kinder als Erwachsene dafür sorgen werden, dass solche Bilder der Vergangenheit angehören!