Unsere Anliegen und ProjekteSchwerpunkt unserer Arbeit ist die Organisation von gesponsorten Sterilisations- und Kastrationskampagnen, der einzigen erfolgreichen Methode, der explosionsartigen Vermehrung herrenloser Tiere zu begegnen, sowie die Aufklärung der Bevölkerung und natürlich Adoption und Vermittlung heimatloser Tiere. ![]() Die kleine Auffangstation auf Martinique platzt immer aus allen Nähten und müsste dringend vergrößert werden. Unser Verein uuml;bernimmt jährlich eine Anzahl von Tieren zur Vermittlung nach Deutschland. Zur Zeit finanzieren die Kommunen von Martinique jährlich die Tötung von 3000 Straßenhunden oder solchen, die dafür gehalten werden, weil sie ohne menschliche Begleitung angetroffen werden. Die Tiere werden von Hundefängern mit Futter angelockt, mit Narkosepfeilen betäubt, auf LKWs geworfen und zur endgültigen Vernichtung in das einzige "Tierheim" von Martinique gebracht, wo Fundtiere zu Stoßzeiten nicht länger als vier Stunden aufbewahrt werden, und wo man über 100 Tiere pro Tag töten kann. ![]() Eine weitaus größere Anzahl Tiere wird mit vergifteten Fleischstücken umgebracht, die überall ausgelegt werden. Opfer sind auch immer wieder an der Leine geführte Hunde. Das Sterben kann Tage dauern. Trotzdem nimmt die Zahl der Hunde ständig zu. Eine Straßenhündin wird, wenn sie Fängern, Gift und Autos entgeht, etwa sechs Jahre alt. Dann haben Parasiten und eine Diät aus Abfällen und Wasser aus verseuchten Pfützen ihre Gesundheit soweit geschädigt, dass sie eingeht. Mit acht Monaten wird sie trächtig und hat bis zu ihrem Tod zweimal jährlich Welpen, also mindestens zehn Würfe von durchschnittlich vier Welpen. Wenn davon nur die Hälfte weiblich ist, so hat sie 20 Töchter, 400 Enkeltöchter, 8000 Urenkelinnen und 160.000 Ur-Urenkelinnen ..., die männliche Nachkommenschaft nicht berücksichtigt. Dass es nicht ganz so rasant vonstatten geht, liegt vor allem an der hohen Welpensterblichkeit. Aufgrund der Ernährungslage hat die Hündin der Regel nach 6 Wochen keine Milch mehr. In dem Alter können sich die Welpen aber noch nicht von Abfällen und verdrecktem Wasser ernähren. Sie verhungern, verdursten, fallen Würmern, Parasiten und Viren zum Opfer. Krabbeln sie in diesem Alter aus ihren Verstecken und werden von Menschen entdeckt, werden sie erdrosselt, ersäuft, erschlagen oder einfach an einsamen Orten zum Verdursten abgelegt.
Während wir für Martinique noch nach Sponsoren suchen, um uns die Einrichtung einer Kastrationsklinik gemäß den gesetzlichen Anforderungen zu ermöglichen, gibt es eine solche Klinik in der Dominikanischen Klinik bereits. Sie leidet ständig unter Mangel an Ärzten und medizinischem Material. Dieser ansonsten arme Inselstaat ist eine touristische Hochburg gerade auch für deutsche Urlauber. Hier sind Hunde besonders davon bedroht, vergiftet zu werden, wenn sie sich in der Umgebung von Hotelanlagen und Stränden an "Wohlstandsmüll" laben. Das Gift wird von Hoteliers ausgelegt, die besorgt sind, daß sich Touristen von den Hunden belästigt fühlen könnten. Bitte helfen Sie uns, dieses ungewollte Leben zu verhüten. Jede Spende trägt dazu bei, ein Tier zu sterilisieren oder zu kastrieren und verhindert tausendfaches Leid. Für Ihre Spende erhalten Sie eine Spendenquittung. Ihre Spende ist von der Steuer absetzbar. Spendenkonto:Verein zur Hilfe und Förderung ![]() ![]() Wir brauchen IHRE Hilfe, damit wir überleben können. |