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Aktuelles Europa

Hundemorde jetzt auch in Aserbeidschan!

Wie in der Ukraine die Fussball-EM dient in Aserbeidschan der Eurovision Song Contest, der im Mai 12 in Baku stattfindet, als Vorwand für Hundemassaker. Die Methoden sind dieselben, die wahren Hintergründe auch.

Lesen Sie hier mehr: Aserbeidschan (PDF)

Wann ist endlich die Empörung der Öffentlichkeit groß genug, wann haben die Organisatoren solcher Veranstaltungen endlich die Moral, ihre Events abzusagen angesichts solcher Verbrechen in den Gastgeberländern?

Bitte unterstützen Sie die Proteste und unterzeichnen Sie die Petiton auf http://www.change.org/petitions/...eurovision2012-in-baku

Hundemord für König Fussball!

Als Auftakt zur Fussball-Europameisterschaft 2012 werden in der Ukraine Zigtausende von Straßenhunden qualvoll abgeschlachtet, damit „Ukraines Straßen schöner werden!“.

Sie werden in mobilen Krematorien lebend verbrannt, lebendig begraben oder vergiftet. Hier ein ARD Brisant Bericht dazu.

An einem einzigen Tag wurden allein in Kiew 700 Kilo Tiermehl aus den Kadavern erzeugt und verkauft! Polnische Reporter berichten von einer nahe der polnischen Grenze befindlichen Verwertungsanlage. Auch dort werden täglich bis zu 700 kg Hund zu Tiermehl verarbeitet. Pro Kilo Tierkadaver werden dort 50 Cent gezahlt. Andere Verwertungsanlagen verbrennen die Hunde. Mit den Hundekadavern wird ein regelrechter Handel betrieben. Laut Wikipedia sind die Brennöfen teilweise an die kommunale Versorgung / Heizung angeschlossen.

Und die FIFA schaut zu!

Die Sportler und Fußballverbände, die traditionell Vorbildfunktion für die Jugend haben, haben bislang nicht die Moral, durch Androhung eines Boykotts der EM 2012 dem grausigen Treiben Einhalt zu gebieten. Die Bitten großer Tierschutzorganisationen um Unterstützung der Proteste blieben ungehört oder stießen auf Ablehnung.

Wo es um Ruhm und Reichtum geht, bleiben Ethik und Ehre auf der Strecke.

Da gibt es nur eine Möglichkeit!

Sie, liebe Tier- und Fussballfreunde, müssen Ihre Stimme erheben und als Fans und Zuschauer, von denen der Sport abhängig ist, ganz entschieden von Ihren Stars, den Sportverbänden und Politikern verlangen, gegen das grausame Gemetzel einzuschreiten! Der ETN e.V. hat ein Protestschreiben mit Banner verfasst

Hier als Word Dokument in deutsch, englisch, russisch.

und eine Liste mit 172 wichtigen Adressen aus Sport, Politik und Medien in Deutschland, der Ukraine und weiteren, an den Protesten beteiligten Ländern veröffentlicht, an die der Protest gesandt werden soll.

Wer nicht an so viele Adressen schreiben kann und dennoch möchte, dass sein Protest überall bei den 172 Adressen ankommt, hat bei einer von uns initiierten Petition bei meinepetition.ch die Möglichkeit, sich auf unserer Unterschriftenliste einzutragen, die regelmäßig an diese Adressen - jeweils mit dem Protestschreiben in der Sprache des Empfängers - versandt wird.

Wir danken Ihnen im Namen der verfolgten ukrainischen Straßenhunde für Ihre Beteiligung und bitten Sie, diese Protestmöglichkeit weiter zu verbreiten.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage finden Sie unter:
ETN Pressekonferenz Kiew 17.11.2011 (PDF)
Hundemassaker EM 2012 Pressekonferenz Ki (PDF)
Protest Hundemassaker EM 2012 Treffen UEFA Turni (PDF)
Beschwerdebrief Botschaft Ukraine (DOC)

Neueste updates zur Situation

Pressemitteilung ETN Pressekonferenz Donetsk 12.12.2011 (DOC)
Die ARD berichtete bei BRISANT um 17:15 Uhr am 12.12.
Die Ergebnisse des Treffens der ETN Beauftragten mit Rinat. Akhmetov in Donetsk:
Pressemitteilung Donetsk vom 12.12.2011 (PDF)

Nachdem der ETN e.V. und Rinat Akhmetov gemeinsame, langfristige Projekte für die Straßentiere von Donetsk beschlossen haben, hat der stellvertretende Bürgermeister von Kiew, O. Mazurchak, am 29. 12. 2011 dem ETN e.V. die Genehmigung zu Kastrationsaktionen in der Hauptstadt der Ukraine erteilt. Die Aktionen sollen im Januar 2012 beginnen - ETN-Newsletter-Kiew (PDF)

Die Stadt Lviv/Lemberg hat Vier Pfoten e.V. genehmigt, Kastrationsprojekte durchzuführen, und erklärt, dass die Tötungen eingestellt werden sollen, wenn Vier Pfoten e.V. in Lviv tätig wird. Die UEFA hat 8600 Euro zur Unterstützung tierschützerischer Maßnahmen für die Straßentiere der Ukraine gespendet.

Die deutschen Fussballer Lukas Podolski, Miro Klose und Toni Kroos haben öffentlich gegen die Hundemorde in der Ukraine protestiert. Wir möchten ihnen an dieser Stelle ganz herzlich danken im Namen aller Tierfreunde und Fussballfans, und hoffen, dass bald viele weitere Fussballer ihrem Beispiel folgen!

Dies sind erste positive Signale, doch Tierschützer, die vorort arbeiten, berichten: "Nach aussen wird gesagt, das Töten wird eingestellt, hintenherum wird das direkte Gegenteil angewiesen."

Ausgerechnet in Gorlovka bei Donetsk wurde am 06. 01. 2012 ein Massengrab entdeckt: http://www.youtube.com/watch?v=1D-mPlIJIPo Ein weiteres Grab mit Leichen von mehr als 200 Hunden fand man in Illichewsk nahe Odessa. Es wird vermutet, dass es sich dabei um Leichen von in den großen Städten getöteten Hunden handelt, die hier ohne Aufsehen zu erregen verschwinden sollten. Fest steht, dass nur die Großstädte im Brennpunkt der Aufmerksamkeit stehen, während in den kleinen Ortschaften die Krematorien auch 2012 weiterrollen und das Morden ungehindert weitergeht.

Meldung vom TSV Arche Noah Schweiz vom 11. 01. 2012:
"Leider erhalten wir weiterhin Nachrichten, dass das Töten nun vorallem in Form von Vergiftungen in Kharkov und in Kiev weitergeht. Nun ist auch noch ein Kind betroffen! Das Kind hat glücklicherweise überlebt, die Mutter hat aber eine Laboruntersuchung angeordnet da man Gewissheit haben wollte, was die lebensbedrohliche Situation verursacht hat. Resultat: Vergiftung (outer poison) Giftstoffe welche die Leber und das zentrale Nervensystem schädigen. Dieser Fall wurde bisher nur im Kynologischen Forum Kiev diskutiert."

Deshalb bitten wir Sie dringend: Unterschreiben Sie weiterhin die Petition bei meinepetition.ch, denn noch hat das Morden nicht aufgehört!

Unfassbar!
In einem Land der Europäischen Union!

15.01.2012

Die Entscheidung ist gefallen: Bukarest, 11.01.2012.

"Das Verfassungsgericht in Rumänien hat mit 8 Stimmen (und einer Gegenstimme) das Gesetz PL 912 zum Management von Hundepopulationen mittels Einschläferung als verfassungswidrig bezeichnet. Relevant hierbei sind insbesondere Artikel 7 und 8 des Gesetzes, die festlegen, unter welchen Voraussetzungen Hunde eingeschläfert werden dürfen. Dies bedeutet nun, dass mit Ausnahme tiermedizinischer Gründe die Einschläferung der Hunde verfassungswidrig ist. Vor diesem Hintergrund hat das Verfassungsgericht das Gesetz an die Kommission im Parlament zurückverwiesen." Wir danken allen von ganzem Herzen, die mit ihren Protesten dazu beigetragen haben, dass die Entscheidung zugunsten der rumänischen Strassentiere ausfiel! Noch ist das Gesetz jedoch lediglich auf dem Papier gescheitert!

Der ETN e.V. schreibt dazu in seinem newsletter vom 13.01. 2012:
"Euthanasiegesetz vor rumänischem Verfassungsgericht gescheitert.

Am 11.01.2012 hat das rumänische Verfassungsgericht ein Gesetz abgelehnt, dass die Tötung herrenloser Straßenhunde bereits nach nur drei Tagen im Tierheim erlauben sollte, wenn in der Zeit kein neues Zuhause gefunden wird. Zudem musste noch genügend Platz und Geld für die Versorgung nachgewiesen werden. Das Ziel war vorgegeben. Die Vermittlung zu verhindern, um Straßenhunde weiter töten zu können. Die Tötung von Straßenhunden nach dem weiterhin geltenden Tierschutzgesetz bleibt illegal.

Trotzdem gibt es noch keinen Grund zum Aufatmen. Auch wenn Rumänien eines der modernsten Tierschutzgesetze hat, wird die Einhaltung nicht kontrolliert. Nach Beobachtungen des ETN geht das Töten der Straßenhunde unverändert weiter.

Dieses Vorgehen entspricht der Entwicklung der letzten Jahre und Monate.

Bis zu 10 Millionen Straßenhunde wurden seit 2004 in Rumänien systematisch auf bestialische Art und Weise ermordet. Auf die Population der Straßenhunde hatte dies keinen Einfluss. Allein in Bukarest gibt es Hunderttausende Streuner, trotz dieser Tötungsaktionen seitens der Regierung. Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, dass nur flächendeckende Kastrationsaktionen helfen, die Zahl der Straßentiere nachhaltig einzuschränken. Ein Beweis dafür findet sich in der nordrumänischen Stadt Oradea, in der seit über acht Jahren konsequent kastriert wird. Heute findet man dort kaum noch Straßentiere. Trotzdem folgen rumänische Behörden diesem Modell nicht, da die Tötung von Streunern weiterhin ein lukratives Geschäft für Ämter und Privatleute ist. Neben dem ETN haben Tierschützer aus allen Ländern auf die grausame Vorgehensweise reagiert und bei der Regierung protestiert. Über 100.000 Unterschriften wurden in einer Petition gegen das Morden in Rumänien gesammelt und im letzten Jahr dem Staatspräsidenten Traian Besecu sowie der EU übergeben. Leider beharrt die EU weiter auf der Aussage, dass das Problem der Straßenhunde Ländersache sei. In rumänischen Live-Sendungen und Pressekonferenzen informierte die ETN-Botschafterin Prinzessin Maja von Hohenzollern die Öffentlichkeit über das Vorgehen der rumänischen Hundefänger und erhöhte den Druck auf Politiker. Auch zahlreiche Schauspieler und Künstler konnten für den Protest gewonnen werden. Im vergangenen Jahr war dann endlich ein Teilerfolg zu verzeichnen. Die Tötungsstation Stupini in Brasov wurde geschlossen. Alle Hunde der Station konnten in Sicherheit gebracht und teils vermittelt werden. Dieser Erfolg ist auch der Tierrechtlerin Carmen Arsene zu verdanken, die schon lange mit dem ETN zusammenarbeitet.

Aber trotz unseres unermüdlichen Einsatzes geht das Töten von Straßentieren weiter. Die neue Entwicklung gibt Hoffnung. Aber sicher ist die Situation für die Straßentiere in Rumänien noch lange nicht. Deshalb müssen wir den Druck aufrechterhalten und die Menschen weiterhin über die Missstände informieren."

02.12.2011

Am 22.11.2011 hat das rumänische Parlament das Gesetz beschlossen, das die Tötung von Strassentieren legalisiert, ein Gesetz, das bereits vor Jahren abgeschafft worden war. 168 Abgeordnete stimmten dafür, 111 dagegen, 14 enthielten sich.

Seit Jahresbeginn bekämpfen Tierschützer im In- und Ausland diesen Gesetzesentwurf. Das Gesetz steht in krassem Widerspruch zu dem im Lissabonvertrag verankerten Tierschutzprinzip (Art. 13 VAEU), das nicht nur die EU Institutionen, sondern ausdrücklich ebenso die Mitgliedstaaten zu beachten haben. Demnach sind Tiere ‚fühlende Lebewesen‘.

In welch wundervollem Europa würden wir leben, wenn unsere Politiker sich so für die Einhaltung ethischer und moralischer Normen einsetzten wie für die Stabilität des Euro!

Noch bleibt eine Galgenfrist: Präsident Traian Bâsescu muss das Gesetz verabschieden.

Einsprüche beim nationalen Verfassungsgerichtshof wie auch Proteste in westeuropäischen Ländern sollen ihn dazu bewegen, das Gesetz nicht zu verabschieden.

Die rumänischen Tierschützer, der Bund gegen Missbrauch, Vier Pfoten, Tasso e.V. und wir bitten Sie dringendst, sich an diesen Protesten zu beteiligen. Hier finden Sie ein Protestformular:

http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Strassenhunde

Alle Proteste werden gesammelt und an Präsident Traian Bâsescu weitergeleitet.

Oder schreiben Sie persönlich per Fax oder Email an:

Mr. Traian Basescu, Präsident von Rumänien
Fax: 00 04-21-3193131
Email: traianbasescu@presidency.ro

Mrs. Elena Udrea, Ministerin für regionale Entwicklung und Tourismus
Fax: 00 40-37-2111337
Email: info@mdrt.ro

Mr. Augustin Zegrean, Präsident des Verfassungsgerichts von Rumänien
Fax: 00 40-21-3124359
Email: ccr@ccr.ro

Mr. Emil Boc, Premierminister von Rumänien
Fax: 00 40-21-3139846
Email: drp@gov.ro

Bitte verbreiten Sie dies weiter! Wir danken Ihnen im Namen der rumänischen Strassentiere!

Juni 2011

Der BMT gibt folgenden Sonder-Newsletter Juni 2011 aus:

Rumäniens Streunertiere werden sterben, wenn nicht ein Wunder geschieht!

Am 31.5.2011 debattierte das rumänische Parlament erneut über das Gesetz zum Management von Straßenhunden (PL 912). Der fragwürdige Gesetzentwurf wurde mit knapper Mehrheit abgelehnt, so dass zunächst auch die Chance vertan wurde, den Entwurf zurück an den Ausschuss für öffentliche Verwaltung zu überweisen, um „Kastration und Wiederaussetzen" als grundlegenden tierschutzgerechten Lösungsansatz im Gesetz verpflichtend einzubinden.

Die endgültige Abstimmung in der Abgeordnetenkammer über das Gesetz ist auf nächste Woche vertagt worden.

Der aktuelle Entwurf ist aus Sicht des Tierschutzes aus verschiedenen Gründen völlig inakzeptabel!

  • Euthanasie von Straßenhunden würde als eine grundsätzlich geeignete Maßnahme zur Verminderung der Bestände an Streunerhunden anerkannt.
  • Kranke (!) und aggressive(!) Hunde dürfen sofort getötet werden!
  • Während andere Hunde nach einer 30 Tage Frist getötet werden dürfen, sollen Welpen bis zu einem Alter von 1 Jahr in den Unterbringungsstationen verbleiben. Anschließend können auch sie getötet werden, wenn sie nicht inzwischen verhungert oder an Krankheiten gestorben sind.
  • Hunde aus den Unterbringungsstationen können zwar an Privatpersonen vermittelt werden, jedoch sind die rechtlichen Auflagen an die Personen so hoch, dass es unwahrscheinlich ist, dass eine adäquate Vermittlung überhaupt möglich ist. So sollen die künftigen Halter u.a. für alle Kosten der Unterbringung im Tierheim und der tiermedizinischen Versorgung dort aufkommen, benötigen das Einverständnis des Nachbarn und müssen auch nachweisen, dass sie die finanziellen und räumlichen Voraussetzungen zur Pflege und Unterbringung der Hunde erfüllen.
  • Angedacht ist, dass die Verantwortung für so genannte Streunerhunde auf die einzelnen Bürgermeister übertragen wird. Jede Stadt könnte danach selbst entscheiden, wie sie den Umgang und den Verbleib der Hunde regelt. Ein Wiederaussetzen der Hunde wäre jedoch verboten und unter Strafe gestellt. Nachdem bereits jetzt einzelne Kommunen planen, durch groß angelegte Tötungsaktionen städtische Hundelager komplett zu räumen, ist zu befürchten, dass es zu landesweiten Massentötungen in Rumänien kommt, so wie es in Botosani und Rasnov bereits geschehen ist.

Würde das Gesetz in dieser Form rechtskräftig, hätten besitzerlose rumänische Hunde tatsächlich nur noch im Ausland eine Überlebenschance.

Angesichts der Abstimmung über das Gesetz in der nächsten Woche appellieren wir an alle Tierfreunde:

Bitte protestieren Sie weiter gegen dieses, eines europäischen Staates unwürdige Tötungsgesetz, das auch die Rechte seiner Bürger massiv einschränkt.

Protestieren Sie weiter bei allen Aktionen im Internet!

  • an die rumänische Botschaft in Berlin office@rumaenische-botschaft.de,
  • an das rumänische Parlament (Chamber of Deputies) Fax 0040-2131-34931
  • an den Tierschutzbeauftragten der Stadt Bukarest Mr. Robert Antonio Lorentz director@aspa.ro

Mustermail:

Behörde für Tierschutz Bukarest
Herr Robert Antonio Lorentz
director@aspa.ro

Sehr geehrter Herr Direktor Lorentz,

zutiefst erschüttert haben wir von der aktuellen Abstimmung eines Gesetzes im rumänischen Parlament Kenntnis erhalten, dass die Tötung aller frei lebenden Hunde in Rumänien ermöglichen würde. Diese Regelung wäre den humanistischen Prinzipien eines europäischen Staates unwürdig und würde auch der Verpflichtung aller EU-Mitgliedsstaaten widersprechen, bei der Gestaltung ihrer Politik den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere in vollem Umfang Rechnung zu tragen. Wir bitten Sie sehr dringend einzuschreiten.

Bitte helfen Sie den heimatlosen Hunden in Ihrem Land und den Menschen, die sich um diese kümmern! Stoppen Sie das jahrelange gewinnbringende aber nicht zielführende Töten der Streunerhunde.

Wir sind empört und schockiert über dieses grausame Vorhaben Ihrer Politiker!

Kann ein Land, das Mitglied in der EU ist, so barbarisch handeln? Dies ist ein Rückfall in die Ära Ceaucescu. Bitte versuchen Sie alles, um das ethisch-moralische Verbrechen an fühlenden, empfindsamen Lebewesen zu verhindern. Sie sind unsere letzte Hoffnung.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüssen

Verwenden Sie für Ihren Protest zum besseren Verständnis bitte die englische Version!

Authority of Animal Welfare in Bucarest
Mr. Robert Antonio Lorentz
director@aspa.ro

Dear Director Lorentz

Deeply shaken we took notice of the recent parliamentary vote to a law, that would allow killing all stray dogs in Romania.This is unworthy to the humanistic principles of a European state and would also contradict the commitment of all EU Member States to pay full regard to the welfare requirements of animals. For these reasons, we ask you to intervene very strongly.

Please help the homeless dogs in your country and the people who care about them! Stop the yearlong profitable killing of stray dogs, that even cannot solve the problem!

We are outraged and shocked by this horrible plan of your politicians!

Is it possible, that a country, that is a member of the EU, acts in such a barbaric way? This is a throwback to the era of Ceausescu. Please try everything to avoid ethical and moral crimes against sentient and sensitive creatures. You are our last hope.

Thank you.

Yours sincerely,

Doch es gibt auch Politiker mit Herz für die Straßenhunde!

Positiv handelte Ende Mai der Bürgermeister der bei Brasov liegenden Gemeinde Zarnesti. Dort betreibt Cristina Lapis (Millions of Friends) das größte Bärenreservat Europas mit 57 aus schlechter Haltung befreiten Braunbären. Bürgermeister Barladeanu hat eine Verordnung erlassen, die allen Hundebesitzern vorschreibt, ihre Tiere zu kastrieren, mit einem Mikrochip zu versehen und in einem städtischen Register eintragen zu lassen. Weiterhin arbeitet er mit dem Verein von Cristina Lapis zusammen. Es werden Kastrationsaktionen durchgeführt, bedürftige Streunertiere ins Tierheim geholt und Euthanasie grundsätzlich abgelehnt.

In Brasov ist die Situation schwieriger. Auch Bürgermeister Scripcaru hat im März eine entsprechende Hundeverordnung mit Kastrations- und Registrierungspflicht erlassen. Diese muss nun umgesetzt werden.

Auch er hat Cristina Lapis versprochen, keine Euthanasie mehr in Brasov durchführen zu wollen. Das ist aber problematisch, da Brasov einen städtischen Tierdienst (SPGA) mit einem eigenen berüchtigten Tierlager in Brasov Stupin hat.

Dessen Direktor Flavius Barbulescu hat das „Geschäft des Hundefangens" perfektioniert und jahrelang im Umkreis von 200 km um Brasov Hunde eingefangen und getötet, über 30.000 Hunde bis 2009, bis der Bürgermeister ihn stoppte.

Fast zwei Jahre waren die Fangaktionen reduziert und Cristina Lapis konnte die Hunde ins Tierheim Brasov holen. Jetzt plant Flavius Barbulescu mit mehreren kleinen Gemeinden im Umland von Brasov eine Firma zur Einrichtung einer neuen überregionalen „Hundesammelstelle".Hundekiller Flavius Barbulescu Diese Sammelstelle wird videoüberwacht und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Sie gleicht einem Vernichtungslager für Straßenhunde und soll außerhalb von Brasov errichtet werden, da Bürgermeister Scripcaru in Brasov kein Land zur Verfügung stellen wird. Das massenhafte Töten von Hunden bringt Profit, aber nicht die Lösung des Streunerhundproblems. Das darf nicht die Zukunft für Rumäniens Straßenhunde sein!

Schreiben Sie dem Bürgermeister von Brasov und danken Sie ihm für seine Einsicht, mit Kastrations- und Registrierungspflicht dem Problem der Streunerhunde zu begegnen. Fordern Sie ihn auf, diese tiergerechten Maßnahmen in die Tat umzusetzen und den Direktor der SPGA ,Flavius Barbulescu, aus der Verantwortung für die Hunde zu entfernen. Dieser schädigt das Ansehen einer ganzen Stadt, die nun die Chance hat, Tierschutz endlich beim Wort zu nehmen.

Die städtische Hundeanlage von Brasov Stupin unter der Leitung von Flavius Barbulescu muss sofort geschlossen und die Kontrolle aller Hunde in Brasov dem örtlichen Tierschutzverein von Cristina Lapis übertragen werden! Diese Vorgehensweise wäre ein Modell für Rumäniens Städte, das Problem der Streunertiere gemeinsam mit dem Tierschutz zu lösen. Schicken Sie Ihre Briefe bitte zahlreich an das bmt-Tierschutzzentrum in Pfullingen, wir werden sie direkt dem Bürgermeister von Brasov überreichen, um unserer Forderung Ausdruck zu verleihen.

Wir müssen weiterkämpfen! Die Hunde und die Tierfreunde Rumäniens brauchen uns!


22.05.2011

Diese Nachricht erreichte uns von Nina Schöllhorn, Mitglied des Tierärztepools von Thomas Busch:

In der Nacht zum 11. 05. wurden im kommunalen Tierheim von Botosani, Rumäninien, auf Befehl des Bürgermeisters 220 Hunde grausam umgebracht, weil angeblich eine Staupe-Epedemie drohte. Ehrenamtliche Tierschützer - die einzigen, die die Tiere in diesen Tötungen mit Futter und Medikamenten versorgen - entdeckten die Leichen am Morgen des 11. 05. in Plastiksäcken, überall war Blut. Als die Tierschützer versuchten, die letzten überlebenden Welpen aus dem Tierheim herauszubringen, wurden sie von den Wachen angegriffen und beschimpft. Sie alarmierten das Fernsehen und die Polizei, doch nichts geschah. Die rumänischen Tierschützer sind verzweifelt und flehen uns Europäer um Hilfe an.

http://xnici.wordpress.com/2011/05/11/220-dogs-were-massacred-last-night-in-botosani-romania-at-the-order-of-the-mayor/

Drei Jahre lang, seit Januar 2008, war das Töten von Straßentieren in Rumänien per Gesetz verboten. Das Gesetz wurde in der Praxis nie durch- gesetzt. Jetzt soll auch dieser winzige Fortschritt wieder abgeschafft und das Töten auf jede erdenkliche Art legalisiert werden. Dieses Gesetz wird bestimmt befolgt werden.

Wir bitten Sie daher, unterstützen Sie das Protestschreiben des BMT unter folgendem Link:

https://ssl.kundenserver.de/comedius-ssl.de/webs/comedius_presenter_easy_web_v3/system/webs/bmt_bw_83523/seite_28962.php?f_id=28962

Europa sagt NEIN zur Massentötung oder lebenslangen Einkerkerung von Straßenhunden!

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit fassungslosem Entsetzen verfolgen alle europäischen Mitgliedsstaaten die augenblickliche Diskussion in Rumänien, Straßenhunde wieder töten bzw. in riesigen Lagern kasernieren zu wollen. Am 3. Februar 2010 erklärte der Präfekt von Bukarest, Herr Mihai Atanasoaiei, in einem Interview seine Absicht, die Tötung von Straßenhunden erneut legalisieren zu wollen. Angeblich, so seine Erklärung, fühlten sich Bürgermeister und Bürger gleichermaßen von den Straßenhunden gestört. Nach massiven Protesten im Internet korrigierte er sich am 8. Februar und erklärte in Übereinstimmung mit dem Gesetz handeln und Hunde nicht töten zu wollen. Stattdessen sollen die Straßenhunde in großen Lagern, wie derzeit in Italien praktiziert, kaserniert werden. Doch auch diese Ankündigung ist keine Lösung, sondern eine unermessliche Qual für die zu Tausenden eingepferchten Tiere.

Seit dem 15. Januar 2008 ist das Töten von Straßenhunden gesetzlich verboten! Dieses europaweit begrüßte und längst überfällige Verbot hat dem Ansehen der rumänischen Regierung nicht geschadet – im Gegenteil: Man lobte Verantwortungsbereitschaft, Humanität und Weitblick dieses jungen EUMitgliedslandes. Und nun der Rückschritt in die Barbarei? Wird Rumänien wieder zu dem Land, in dem Hunde gejagt, eingesperrt, gequält und bestialisch getötet werden? Obwohl längst bewiesen ist, dass die Kastration die einzige NACHHALTIGE Lösung der Reduktion der Straßenhundpopulation ist. Diesbezügliche wissenschaftliche Untersuchungen wurden längst in Brüssel vorgelegt. Seit Jahren stehen Ihnen internationale Tierschutzorganisationen zur Seite, die Kastrationsprojekte von Straßenhunden durchführen und eigenständig finanzieren. Der größte Teil der Bevölkerung steht hinter diesen Einsätzen und hat gezeigt, wie wichtig ihnen das Wohlergehen der Straßenhunde ist. Wir fordern Sie auf, von dem geplanten Massenmord an Straßenhunden sowie den ebenfalls zur Debatte stehenden tierschutzwidrigen Tierlagern Abstand zu nehmen!

Wir fordern Sie außerdem auf, den Dialog mit Tierschutzorganisationen zu suchen, um tierschutzgerechte Kastrationsprojekte umzusetzen, die sich in anderen Ländern seit Jahren bewährt haben! Entsprechende Fördermittel im Rahmen der Animal Health Strategie stehen in Brüssel bereit. Wir weisen Sie darauf hin, dass eine Legalisierung der Tötung von Straßenhunden europaweit auf Empörung und Abscheu stoßen wird und die Bürger der Europäischen Union ihre Konsequenzen ziehen werden, wenn Sie Ihr Vorhaben in die Tat umsetzen sollten.

Hunde sind die besten Freunde des Menschen, aber die Menschen die schlimmsten Feinde der Hunde – zumindest scheint das für Ihr Land bis heute noch immer zu gelten.

Sie können auch Protestmails an folgende Adressen schreiben:

Prefect Mr. Mihai Cristian Atanasoaei
Email: prefect@mira.gov.ro

Senator Iulian Urban
Email: iulian.urban@gmail.com

Committee for Public Administration Territorial Planning and Ecological Balance
Email: cp06@cdep.ro

Romania Municipalities Association (Bucharest)
Email: amr@amr.ro

Romania Municipalities Association (Bruxells)
Email: calin.chira@amr-bruxelles.eu

National Sanitary Veterinary and Food Safety Authority
Email: office@ansvsa.ro

Parliament of Romania - Chamber of Deputies
Email: srp@cdep.ro,presa@cdep.ro

11.04.2011

Seit Wochen geht die Schreckensnachricht im Internet um: Die grausamen Tötungen rumänischer Straßenhunde sollen per Gesetz legalisiert werden.

Schon immer werden in Rumänien Straßentiere auf jede nur erdenkliche Weise umgebracht, doch heute, am 11. 04. 2011 tagt das rumänische Parlament, um ein Gesetz zu beschließen, das diese Tötungen legalisiert - ein Gesetz, das in wenigen Wochen ratifiziert werden kann.

Heute morgen telefonierte ich mit Petra Zipp vom Bund gegen Mißbrauch e.V., der sich seit langem in Rumänien engagiert, und fragte nach sinnvolen Möglichkeiten der Unterstützung. Sie sagte: "Alle Petitionen etc., die im Umlauf sind, unterschreiben!" und der BMT gibt auf seiner Auslandstierschutzseite, auf der fortlaufend über die Entwicklung in Rumänien berichtet wird, folgende Adresse an, an die Sie ein Protestfax schicken können:

Chamber of Deputies (Rumänisches Parlament)
Mrs. Roberta Anastase
Fax: 0040-213134931

Wir bitten Sie, sich zahlreich an dieser Protestaktion zu beteiligen.

Ein Vorschlag von uns: Schreiben Sie, daß Sie Ihren für den Sommer 2011 geplanten Rumänienurlaub aufgrund dieses geplanten Gesetzes woanders verbringen werden. Vielleicht kann ein ökonomisches Druckmittel noch Wirkung erzeugen, wenn es in überzeugender Zahl vorgebracht wird.

Wir danken Ihnen im voraus für Ihre Beteiligung.

I. Gorski-Grobe


Virtueller Protestmarsch

Der virtuelle Protestmarsch ist zuende. Am 8. Sept. 10 verabschiedete das Europäische Parlament die Gesetzesreform für Tierversuche. Obwohl in vieler Hinsicht enttäuschend, konnten durch den Cybermarsch einige Verbesserungen durchgesetzt werden, die das Leben von Hunderttausenden Labortieren erleichtern werden:

Die Anwendung und Entwicklung tierversuchsfreier Forschung und Tests soll verstärkt werden. Dazu wird ein europäisches Forschungslabor eingerichtet mit dem Ziel, Methoden zu entwickeln, um Tierversuche so bald wie möglich durch tierfreie Versuche zu ersetzen.

Tierversuche sollen künftig unter ethischen Gesichtspunkten bewertet und genehmigt werden müssen: Es soll mehr Transparenz geben, Berichte über Tierversuche sollen publiziert und unangekündigte Kontrollen in Laboren durchgeführt werden. Viele Experimente, auch an nicht-menschlichen Primaten, können so verhindert werden. Für viele Länder der EU wird dies das erste Mal sein, dass eine Kontrolle von Tierversuchen unter ethischen Gesichtspunkten stattfindet.

Versuche an Menschenaffen wurden verboten. Die EU wird die USA auffordern, ihrem Beispiel zu folgen und die Versuche an Schimpansen zu verbieten. Die Forderung nach komplettem Verbot für Versuche an Affen aus Wildfängen wurde nicht erfüllt, die Züchter von Labortieren sind lediglich dazu aufgefordert, die Zucht mit Tieren, die aus Wildfängen stammen, zu reduzieren.

In 7 Jahren soll die nächste Prüfung des Gesetzes hinsichtlich einer Reform im Hinblick auf Tierschutz und Alternativen zu Tierversuchen. In der Zwischenzeit sind Prüfungen möglich, insbesondere zum Thema Tierversuche an Affen.

Wir danken allen, die durch ihre Teilnahme am Cybermarsch geholfen haben, diese Verbesserungen durchzusetzen.

Der Kampf geht weiter, solange noch ein einziges Tier in Versuchslaboren gequält wird.

Die Humane Society International und Vier Pfoten e.V., sowie die deutsche Organisation Ärzte gegen Tierversuche e.V. bitten um Ihre Unterstützung bei dem Kampf, Tierversuche für immer zu verbannen.


Neuestes von dieser Aktion (Newsletter September) finden Sie in dieser PDF Datei...


...12 Millionen Tiere werden alljährlich in der EU zu Tode gefoltert, 2,6 Millionen allein in Deutschland! "Was die Nazis den Juden angetan haben, tun wir den Tieren an!" (Zitat von Helmut F. Kaplan, deutscher Philosoph). Im Wahljahr 09 soll das aus 1986 stammende europäische Tierversuchsgesetz "reformiert" werden. Am 5. Mai fand die 1. Lesung im Europaparlament statt,mit folgendem Ergebnis: Obwohl die Europäische Komission eine Reihe von Verbesserungen des Schutzes von Versuchstieren vorgeschlagen hat, konnte sich die Lobby der Pharma- und Forschungsindustrie durchsetzen mit dem verheerenden Ergebnis, daß, obwohl viele Parlamentarier sich für die Tiere einsetzten, das Parlament als Ganzes dagegen stimmte, die Freiheit der Wissenschaftler zum Beispiel bei Experimenten an Affen einzuschränken. Trotz dieser herben Enttäuschung gibt es auch positive Akzente. So sollen alle, nicht nur einige, Tierversuche gesetzlich reguliert, die Entwicklung alternativer, tierversuchsfreier Methoden zur Forschung gefördert und eine den Tieren "zumutbare Schmerzgrenze" festgelegt werden. Uns stockt der Atem vor Empörung bei dem Gedanken, daß Akademiker (!) im zivilisierten Europa, die Elite unserer Länder, die willkürliche Zumutung von Schmerzen für unschuldige Geschöpfe überhaupt in Betracht ziehen können!

Der Entwurf liegt jetzt dem Europarat vor und geht vermutlich noch einige Male zwischen EU Parlament und EU Rat hin und her, bis man sich geeinigt hat. Das kann bis 2010 dauern. Diese Zeit müssen wir nutzen und europaweit gegen Tierversuche protestieren. Bitte klicken Sie auf den folgenden Link: Sprachwahl. Sie finden Informationen in 12 Sprachen und können dann oben rechts klicken, wodurch sie zum virtuellen Marsch in der vorab gewählten Sprache kommen, oder folgen Sie diesem Link und gelangen zur englischen Marschseite, wo Sie oben über die Überschrift in Ihrer Wunschsprache zu dieser Sprache wechseln können: Der Marsch. Folgen Sie den Anweisungen dort. Die Übersetzung dort ist z.B. in deutsch nicht ganz vollständig, wir werden das hier später noch genauer erläutern. Bitte beteiligen Sie sich am Marsch und verbreiten Sie den Link unter Freunden, Bekannten, Verwandten... Es müssen mindestens 100.000 Teilnehmer werden.

Sie können auch an die Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner schreiben Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz 11055 Berlin. Fordern Sie von der Ministerin, sich bei den Beratungen zur Tierversuchsrichtlinie im EU-Ministerrat insbesondere für folgende Punkte einzusetzen:

  • Ein ausnahmsloses Verbot für Tierversuche an Affen
  • Verwendung von Tieren aus freier Wildbahn.
  • Tierversuche mit Schweregrad "schwer", wobei die Schweregrade genau zu definieren sind.
  • Bei der geplanten Einführung einer Genehmigung für Tierversuche und der Kosten-Nutzen-Analyse müssen Tierschutzvertreter paritätisch beteiligt werden.
  • Die Genehmigung muss für alle Tierversuche erfolgen.
  • Einführung einer rückwirkenden Bewertung für alle Tierversuchsprojekte ohne Ausnahme. Bei negativem Ausgang der Bewertung dürfen Folgeanträge nicht mehr genehmigt werden.
  • Doch wir fordern ein Ende aller Tierversuche und stattdessen Forschung ausschließlich an Zellen und Gewebeteilen.

    Europäische Gesetze zum Schutz der Straßentiere u. Heimtiere der EU

    Die drei EU Parlamentarier David Hammerstein, Alain Hutchinson und Neil Parish haben im Europaparlament eine schriftliche Erklärung eingereicht, in der sie gesetzlichen Schutz für Europas Straßentiere fordern. Die Erklärung beinhaltet u.a. folgende Forderungen: Die Mitgliedstaaten sollen verpflichtet werden, in ihrem Land Mißhandlungen von Straßen- und Heimtieren und das Aussetzen von Tieren unter harte Strafen zu stellen und die Durchführung von Sterilisationen und Impfungen zu sichern. Zuwiderhandlung soll auf staatlicher Ebene durch die EU strafbar werden.

    Bis zum 7. Mai 09 bedurfte es der Zustimmung von 393 Parlamentariern, um aus Forderungen Gesetze werden zu lassen. 295 haben unterzeichnet. Das ist, wie uns mitgeteilt wurde, das zweitbeste Ergebnis einer Deklaration, die nicht im ersten Anlauf Erfolg hatte.Wir dürfen uns nicht entmutigen lassen. Wenn immer wieder hundertausende von Menschen ihrem Willen für eine Verbesserung des Tierschutzes Ausdruck geben, können die Politiker auf Dauer ihre Wähler nicht ignorieren. Wir sind Europa! Und darum bitten wir Sie ganz herzlich, auch weiterhin die Petitionsseite von www.strayanimalrights.org zu unterschreiben und an dem Cybermarsch gegen Tierversuche teilzunehmen, und Freunde, Verwandte, Bekannte aufzufordern, dies ebenso zu tun. Über die Petitionsseite gelangen Sie auch zum Originaltext der von Hammerstein, Hutchinson und Parish eingereichten Erklärung.Zur Unterstützung der Deklaration haben Ärzte für Tiere e.V., eine Organisation von Medizinern, eine Bewegung ins Leben gerufen, die sich Aktuelles Europa nennt und ein europäisches Tierschutznetz aufbauen will. Diesem Aufruf sind wir gefolgt.

    Es soll eine europäische Website entstehen, auf der alle Länder der EU von vorort arbeitenden Organisationen vorgestellt werden und die Situation, die Mißstände und die Gesetzeslage aufgezeigt wird. Unseren Beitrag können Sie hier herunterladen als PDF oder Word Dokument:

    Situationsbericht "Da wo Frankreich am schönsten ist...": PDF / DOC

    Am 22. April fand in Strassburg zur Unterstützung der Deklaration ein großer Empfang statt, mit Demonstration, Pressekonferenz, Informationsberichten und -material für die Parlamentarier. Hutchinson, Parish und Hammerstein haben Brigitte Bardot, Pierre Brice und Frédéric Uhl, Mitglied des Kabinetts des französischen Landwirtschaftsministers eingeladen.

    Wir haben fieberhaft mails verschickt an Organisationen in allen europäischen Ländern, in die wir auch die Resolution geschickt haben, mit der Bitte, an ihre Parlamentarier zu schreiben, um sie zu bewegen, die Deklaration zu unterschreiben. Viele sind unserer Bitte gefolgt, viele sind auch nach Strassburg gekommen.

    Eine Pressemitteilung zu dieser Aktion:

    Aktion vor dem Europaparlament in Strassburg

    Am kommenden Mittwoch, dem 22. April, organisieren David Hammstein (Verts/ALE) Neil Parish (PPE) und Alain Hutchinson (PSE) eine Aktion zum Schutz von Haustieren und streunender Tiere vor dem Europaparlament in Strassburg, mit einigen Ihrer Haustiere.

    • Wo:Vor dem Eingang des Europaparlaments, Bau LOW Mardi
    • Wann:10:30 Uhr

    Diese Aktion wird in Zusammenarbeit mit mehreren ONGs und Vereinen durchgeführt: CACMA, CPA, SOS GALGOS NET und PETA. Sie verlangen von den Europaabgeordneten, die Deklaration 12 über das Wohlergehen von Haus- und streunenden Tieren zu unterzeichnen.

    Am 21. April wurden auch 60.000 Unterschriften der EU Resolution in Brüssel überreicht, gerade rechtzeitig vor Ablauf der Unterzeichnungsfrist der Deklaration am 7. Mai, um der Forderung der europäischen Tierfreunde noch einmal Nachdruck zu verleihen: Wir wollen den Wandel! Wir wollen, daß europäische Politiker Verantwortung für europäische Tiere übernehmen!

Nachrichten vom Tag der Aktion

Strassburg am 22. April, Darstellung der Grünen: SOS Galgo Beitrag vom 24.04.2009

Die anwesenden Tierschützer aus Deutschland , Frankreich, Spanien, Rumänien und vielen anderen EU Staaten hatten Gelegenheit mit vielen Parlamentariern persönlich zu sprechen und sie zu informieren, mit dem Ergebnis, daß am 24 April 219 von ihnen die Deklaration unterschrieben hatten. Als letztes Mittel lief dann eine europaweite Telefonkampagne, bei der die Parlamentarier persönlich angerufen und um die Unterschrift gebeten wurden. Auch wir beteiligten uns daran.

Hoffnung für Martinique???

Bei unserer Arbeit zum Beitrag Frankreichs für die Europa Website sind wir im französischen Gesetzeswerk auf einen Artikel mit folgendem Inhalt gestoßen: "Niemand außer anerkannten Tierschutzvereinen und Stiftungen, deren Zweck der Tierschutz ist, darf Einrichtungen unterhalten, in denen Veterinäre kostenlos die Tiere mittelloser Personen behandeln dürfen." Wird es unter Berufung auf diesen (vergessenen? übersehenen?) Artikel endlich möglich werden - entsprechende Sponsoren vorausgesetzt! - auch auf Martinique eine kleine Sterilisationsklinik entstehen zu lassen, in der Straßentiere u. die Tiere der Ärmsten kastriert werden können?

Unser Kampf geht weiter!